Die Linksjugend ['solid] erklärt anlässlich des internationalen Frauentags:
Am 19. März 1911 wurde zum ersten Mal der "internationale Frauentag" gefeiert, als Ergebnis der zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz. Die Verlegung der Feierlichkeiten auf den 8. März erfolgten im Jahr 1921 zum Gedenken der Arbeiter-, Soldaten und Bauernfrauen, welche an diesem Tag durch ihren Streik in Sankt Petersburg die Februarrevolution in Russland auslösten.
Seither ist der 8.März der wichtigste Feiertag der Frauenbewegung. Schon die Entstehungsgeschichte zeigt wie sehr der Kampf für die Rechte der Frauen Hand in Hand geht, mit dem Ringen für eine neue gerechtere, soziale Gesellschaft. Und er hat bis heute nicht seine Bedeutung verloren.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern im beruflichen und alltäglichen Leben ist derzeit eine formale Theorie, die an ihrer eigenen Praxis scheitert. "Frauenberufe" sind weiterhin schlechter bezahlt als männerdominierte Berufe. Prekäre Beschäftigung, unbezahlte Arbeit bestimmen den Alltag vieler Menschen. Prozentual sind Frauen aber häufiger davon betroffen als Männer. Oft sind sie finanziell schlechter gestellt und im Alltag unzähligen Diskriminierungen ausgeliefert.











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